young+restless: Plattform-Ökonomie

Chancen und Herausforderungen im digitalen Strukturwandel Die Digitalisierung ist in vollem Gang und betrifft alle Lebensbereiche. Mit der Plattform-Ökonomie wird die Wirtschaft durcheinandergewirbelt. Neue digitale Angebote ersetzen herkömmliche Produktions- und Vertriebsstrukturen. Internetdruckereien, Hotelbuchungsportale, Mobilitätsangebote – es gibt kein Feld der Wirtscht, die nicht von Plattformen auf die Probe gestellt wird. Die digitale Transformation eröffnet große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften. Digitalisierung und Vernetzung kann ein Motor für Wachstum und Wohlstand sein. Die digitale Wirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftssektor und wichtiger Technologiebereich, sondern auch Treiber der Digitalisierung von Unternehmen, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Bei young+restless wollen wir verschiedene Aspekte der Plattform-Ökonomie ins

Gespräch kommen. Ansgar Baums, Mitherausgeber des » Kompendium Industrie 4.0 – Wir müssen digitale Plattformen besser verstehen, um gestalten zu können« wird einen Ausblick geben, wie digitale Plattformen die Wirtschaft verändern
und wie Politik gestalten kann. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch den Händlerbund.
Ablauf
18.30 Uhr
Ankommen und Akkreditierung der Teilnehmer/inn/en
19.00 Uhr
Begrüßung Marina Grigorian, Telefónica
Durch den Abend führt Paula Georgi, Moderatorin + Redakteurin u.a. ALEX Berlin
19.10 Uhr
Einführung Ela Kagel, Supermarkt Berlin, Managing Director
19.20 Uhr
Zahl des Monats – powered by YouGov präsentiert von Maria Kosboth
19.25 Uhr
Kopf des Monats: Marius Hasenheit, Politikberater bei Ecologic Institute und seebohm.Berlin. Mit herausgeber transform Magazin
19.35 Uhr
Impuls: Wie digitale Plattformen die Wirtschaft verändern – und wie die Politik gestalten kann
Ansgar Baums, HP Inc, Head Government Relations EMEA und Mitherausgeber »Kompendium Industrie 4.0 – Wir müssen digitale Plattformen besser verstehen, umgestalten zu können«
19.45 Uhr
-Talk Christiane Harders, drivvy
-Walter Trezek, Document Exchange Network GmbH
-Marius Hasenheit, transform
-Ela Kagel, Supermarkt Berlin
-Ansgar Baums, HP Inc
ab 20.00 Uhr
Round-Tables
ab 20.30 Uhr
Get2gether

whatnext: Digitale Agenda – Brauchen wir ein Internet-Ministerium?

Frische Ideen, frische Köpfe und frischer Kaffee – mit dem young+restless Break- fastclub starten wir ins Wahljahr. Im September werden die Weichen für die kommenden Jahre auf Bundesebene gestellt. Die digitale Gesellschaft wird Realität. whatnext lädt junge Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Wirtschaft zur Diskussion ein, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft zu besprechen.

whatnext möchte die Themen der Zukunft mit jungen Akteuren debattieren – eben frische Ideen und frische Köpfe.

Zum Auftakt haben wir den Ausschuss »Digitale Agenda« gewählt. Dieser wurde 2013 erstmals gebildet und soll die Themen der Digitalisierung übergreifend behandeln. Die Bundesregierung brachte ein Papier mit gleichem Namen auf den Weg – die dort aufgeschriebenen Ideen wurden als von einigen Medien mit dem Etikett»zu langsam, um digitaler Vorreiter zu werden« versehen. In der Regierung kümmern sich gleich drei Ministerien darum, die Grenzen von »Neuland« hinter sich zu lassen: Das Wirtschaftsministerium, das Innenministerium und das Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ist es sinnvoll, die Digitalisierung in einem Internetministerium zu bündeln? Welche Herausforderungen kommen auf Bildung, Infrastruktur und Wirtschaft zu?

Wir freuen uns, den Blick gemeinsam mit Moderatorin Jana Kugoth nach vorn zu richten.


Inhalte

Panel Digitale Agenda: „Brauchen wir ein Internetministerium?“ […mehr]
– Dr. Jens Zimmermann, MdB
– Maik Beermann, MdB
– Dieter Janecek MdB,
– Juliane Hüttl
– Sascha Schubert,Bundesverband Deutsche Startups e.V.
– Moderation: Jana Kugoth, bizz energy Wirtschaftsmagazin


U3 – Willkommen im Club mit Staatsministerin Aydan Özoğuz, MdB

Anmelden bitte bei [eventbrite.de]


Staatsministerin Aydan Özoğuz MdB,
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration


Vor dem Integrationsgipfel im Kanzleramt forderte Aydan Özoguz in einem NDR Info Interview »Mehr politische Teilhabe von Einwanderern«. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration mach- te weiter darauf aufmerksam, dass Einwanderer, die inzwischen zum Teil in der dritten und vierten Generation in Deutschland lebten, das Gefühl hätten, »nicht als gleichwertiger Teil der Gesellschaft zu gelten.« Sie forderte, dass Migranten verstärkt selbst zu Wort kommen müssten.

Özoguz’ Aufgabe als Beauftragte der Bundesregierung ist in diesen Tagen schwierig, denn seit September 2015 und der da- maligen Entscheidung von Bundeskanzlerin Merkel, Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland zu holen, wird über Flüchtlinge in Deutschland kontrovers diskutiert und mitunter in aller Schärfe gestritten. Der Mord an einer Freiburger Studentin wird mit Überschriften wie »Das Ende der Idylle« von Medien präsentiert und die Tatsache, dass der Tatverdächtige ein minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan ist, heizt die Debatte weiter an. Aydan Özoguz kommentierte, es sei »schäbig, dass nun einige aus dieser furchtbaren Gewalttat politisches Kapital schlagen wollen«. Die Ministerin weiter: »Wer dieses Verbrechen instrumentali- siert, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen, handelt absolut verantwortungslos.«

Aydan Özoguz ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und wurde im Dezember 2011 erstmals zu einer der stellver- tretenden Vorsitzenden der SPD gewählt. Seit Dezember 2013 ist sie Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Von 2001 bis 2008 war Özoguz Mitglied in der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit 1994 war Özoguz wissenschaftliche Mitarbeiterin der Körber-Stiftung und als Projektleiterin für deutsch-türkische Projekte im Bereich Jugend- und Wissenschaftsaustausch verantwortlich. Die Staatsministerin besitzt die deutsche sowie die türkische Staatsbür- gerschaft und ndet die vor allem von der CSU jahrelang vorgebrachte Kritik am Doppelpass »unehrlich.«

Über ihre Rolle als deutsche Muslima und ihre Rolle in Deutschland sagte Aydan Özoguz u.a. in einem Interview: »Ich bin hier geboren und fühle mich als Deutsche mit türkischen Wurzeln, mit türkischen Eltern. Beides prägt, das ist doch klar. Mein Deutsch ist zum Beispiel besser als mein Türkisch, aber Türkisch ist meine ›Mutter‹-Sprache.«


U3 – »Unter 3« im doppelten Wortsinn:

Dr. Viola Neu, Leiterin des Teams Empirische Sozialforschung bei der Konrad Adenauer Stiftung und stellver- tretende Vorsitzende der de’ge’pol und Martina Rozok, Geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur ROZOK Communication heißen jeweils einen Gast »Willkommen im Club«.

Bei den sitzungswoche-Hintergrund- gesprächen gilt die Chatham House Rule.

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion und zum Netzwerken.

Feindliches Gebiet? Diskussion ohne Ende – wie regeln wir das?

»Journalisten machen keine PR« so steht es im Pressekodex vom Netzwerk Recherche. Passt das noch in eine Zeit, in der sich nicht nur freie Journalisten immer schwerer damit tun, ausschließlich mit journalistischen Aufträgen über die Runden zu kommen?

Kann ein freier Journalist, der morgens einen PR-Text über Gummibärchen und Gesundheits- förderung verfasst, am Nachmittag eine kritische Reportage über die Lebensmittelwirtschaft schreiben?

Content-Marketing und native Advertising stehen für Inhalte, die wie journalistische Inhalte ausschauen, aber keine journalistischen Inhalte sind. Ob es uns passt oder nicht, für diese Inhalte gibt es eine – sogar sehr große – Nachfrage.

Bleibt uns am Ende gar nichts anderes übrig, als Journalisten beide Berufsfelder zu öffnen, wenn wir nicht wollen, dass sonst nur noch im öffentlichen Rundfunk und einigen Leitmedien der einzig, gute und wahre Journalismus praktiziert werden kann?

Die sich verändernden Anforderungen an PR und Journalismus sollen in dieser Veranstal- tungsreihe thematisiert werden. Es soll über neue Forschungsergebnisse der Universitäten und Hochschulen, aktuelle Positionen der Berufsverbände und Beispiele aus der Praxis gesprochen werden.


18.30 Uhr Ankommen und Akkreditierung
19.00 Uhr Begrüßung Matthias Bannas, Bundesverband Deutscher Pressesprecher, Landesverband Berlin-Brandenburg
19.10 Uhr Impuls: „Wie siehst das ideale Verhältnis zwischen PR und Journalismus aus?“ von Prof. Dr. Klaus Kocks, PR-Experte und Professor für Kommunikationsmangement
19.25 Uhr Panel
– Prof. Dr. Klaus Kocks
– Dirk Benninghoff, Fischer-Appelt
– Peter Weissenburger, taz. die Tageszeitung Medienredakteur
– Silke Burmester, freie Journalistin
Moderation: Silke Engel, Pressesprecherin der Universität Potsdam
20:30 Uhr Meet the speaker + Get-2gether